Krim: Substitution vor dem Aus?

Die politische Situation auf der Krim hat drastische Auswirkungen auf rund 800 Patienten, die mit Methadon oder Buprenorphin substituiert werden. Denn: Mit dem Inkrafttreten der russischen Gesetzgebung auf der Krim wird die Substitutionsbehandlung von Opiatabhängigen illegal.

Wie das International Network of People who Use Drugs (INPUD) und des Eurasian Network of People who use Drugs (ENPUD) weiter mitteilte, haben  die behandelnden Ärzte auf der Krim bereits begonnen, die Medikation zu reduzieren,  da befürchtet wird,  dass in kürze keine Lieferungen von Methadon und Buprenorphin mehr durchkommen. Nach Informationen aus Kiew reichen die Vorräte an Substituten nur noch für wenige Wochen.

In Gefahr seien auch die Nadel- und Spritzentauschprogramme auf der Halbinsel, die in Russland starken Einschränkungen unterworfen sind.

Die Ukraine hat in den zurückliegenden Jahren enorme Fortschritte bei der Einrichtung von Harm-Reduction-Programmen gemacht – u.a. mit Hilfe des deutschen Gesundheitsministeriums.

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